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Berlin, ESTREL-Hotel, Online-Pressekonferenz, 25.11.21

 

+++Die Deutsche Hochdruckliga e. V. hat eine Menge Neuigkeiten.

 

Da ist zum einen von einer neuartigen Blutdruck-Messmethode die Rede, die zusammen mit dem Hörgerätehersteller KIND in einem assoziierten Projekt entwickelt wird.

 

In zwei Jahren könnte man also schon eine Mikroelektronik im Ohr haben, die eine permanente, nichtinvasive Blutdruckmessung im Ohr garantiert. „Im Vergleich zur Blutdrucküberwachung mit einer SmartWatch, die den Blutdruck anhand von Pulswellen oder Änderungen der Blutfülle von Hautarealen nur mehr oder weniger abschätzen und relative Blutdruckänderungen messen, handelt es sich bei dem neuen System um eine medizinisch genaue kontinuierliche Messung in Echtzeit mit absoluten Blutdruckwerten“, erklärt Dr. med. Siegfried Eckert, Bad Oeynhausen, der das Projekt seitens der Deutschen Hochdruckliga begleitet und betreut. Wir bleiben gespannt!

 

200.000 Todesfälle pro Jahr gehen auf das Konto von zu hohem Blutdruck!+++

 

Salz spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von hohem Blutdruck. Dabei sind ca. 70% der Salzmengen, die wir noch nicht mal erahnen, in fertigen Nahrungsmitteln versteckt, so dass es gar nicht schlecht wäre, es den USA gleichzutun, die klar angeben, wieviel Salz z. B. in einem Hamburger enthalten ist. Die Ampel zur Beurteilung der deutschen Lebensmittel reicht dazu also nicht aus.

 

Gesunde sollten sich auf die Zufuhr von 6 g Kochsalz pro Tag beschränken und Menschen mit Hochdruck bitte unter 5 g bleiben.

 

Neue Erkenntnisse hat man dazu gewonnen, dass im Tiermodell ein erhöhter Salzkonsum zur Infiltration des Nervensystems mit TH17-Zellen führt. Das wiederum soll das Mikrobiom beeinflussen. Außerdem weiß man nun im positiven Umkehrschluss, dass eine kaliumreiche Ernährung (Obst, Gemüse oder die berühmte Mittelmeerdiät) die Niere in Bezug auf die Belastung mit Salz antagonisiert und so entlastet.

 

„Allein durch die nur 25%ige Reduktion der Kochsalzzufuhr konnte die Sterblichkeit und die Schlaganfallrate in einer Hochrisikopopulation signifikant gesenkt werden“, betont Prof. Ulrich Wenzel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga e. V.

 

Der neue Zielwert zum Management der arteriellen Hypertonie lautet nun 130/80 mmHg statt 140/90 mmHg, erklärte Prof. Dr. Florian Limbourg, Hannover. Weniger konsequent darf man bei Patienten über 65 Jahre sein, da ist der Wert von 140/90 mmHg zu tolerieren.

 

DENN: Allein die Blutdrucksenkung um 10 mmHg systolisch reduziert das Risiko

für eine

Herzinsuffizienz um 28%

einen Schlaganfall um 27%

für kardiovaskuläre Ereignisse um 20%

für eine koronare Herzkrankheit (KHK) um 17%

und die Mortalität um 13%

 

Quelle: Pressekonferenz zum 45. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Hochdruckliga e. V. (DHL®) und der Deutschen Gesellschaft für Hypertonie und Prävention, Berlin, 25.11.21 (Kontakt/Pressestelle Dr. Bettina Albers, Weimar) 

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