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?Welche Erfahrungen haben Sie mit der Therapie mit TNF@-Inhibitoren bisher gemacht?

Alten: Seit vielen Jahren behandeln wir Patienten mit Spondylarthritis mit TNF@-Inhibitoren, die ursprünglich im Rahmen  einer Studie eingeschlossen wurden. Die Erkrankung wurde früher als ankylosierende Spondylitis bezeichnet. Allerdings gäbe es dazu einige Glossen zu erzählen, denn heute erfreuen sich die Patienten bester Gesundheit, zeigen einen aufrechten Gang und haben durch die Therapie ihre Krankheit weitgehend vergessen können. So meinte ein Patient aus dieser Studiengruppe noch gestern zu mir: Was, ich habe Bechterew? Das hat ja noch nie einer zu mir gesagt.

?Wie sieht es bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) aus?

Alten: Das Therapieziel heißt das Erreichen und die Erhaltung einer Remission. Nur sie garantiert, dass die Erkrankung nicht fortschreitet. Die Anzahl der geschwollenen Gelenke und der CRP-Wert sind Alarmzeichen. Ist der CRP Wert erhöht oder es finden sich geschwollene Gelenke, muss man therapeutisch aktiv werden.

Der frühe Einsatz von TNF@-Inhibitoren ist bei dem Krankheitsbild ebenso erforderlich und sinnvoll. Es dauert bei den RA-Patienten aber immer noch über 1 Jahr, bis sie den Weg zu uns finden, also zu den Rheumatologen. Bis RA-Patienten ihr erstes Biologikum erhalten, vergehen in Deutschland mehr als 9 Jahre. Nur 10% der Patienten mit einer Krankheitsdauer unter 2 Jahre hatten bisher die Chance, Biologika zu erhalten. Das sind aktuelle Zahlen.

?Remsima® SC wird mit Hilfe einer Fertigspritze mit Nadelschutz oder eines Fertigpens (Autoinjektor) verabreicht. Gibt es Tipps zur Anwendung?

Alten: Wir machen in unserer Klinik dafür im Rahmen eine „Rheumaschule“ und üben das. Für die ersten fünf Injektionen begleiten wir die Patienten noch, d.h. sie üben das gemeinsam mit den Krankenschwestern. Meistens empfehlen wir als Stelle zur Injektion die Bauchhaut, die nach der Desinfektion trocken sein muss. Wenn die Stelle noch feucht ist, brennt es eher. Die Spritze sollte auf die eigene Körpertemperatur des Patienten aufgewärmt werden. Nach der Injektion sollte sich der Patient eine Viertelstunde Ruhe gönnen.

Bei Infliximab-naiven Patienten kann der erste Einsatz von Remsima® SC bereits vier Wochen nach zwei therapieinitiierenden Infliximab-Infusionen erfolgen. Falls sich der Patient bereits in einer Infliximab-Dauertherapie befindet, kann er 8 Wochen nach der letzten Infliximab-Infusion auf die subkutane Injektion umsteigen. Der behandelnde Arzt injiziert die erste subkutane Dosis. Die nachfolgenden Injektionen im Abstand von jeweils zwei Wochen kann der Patient nach der entsprechenden Schulung selbst zu Hause durchführen. Das subkutan verabreichte Infliximab erwies sich in einer klinischen Studie als nicht unterlegen zu dem intravenös verabreichtem in Bezug auf Sicherheit und Wirksamkeit. 

Herzlichen Dank für das Gespräch.

Quelle: Celltrion Healthcare Fachpressekonferenz „Neue Behandlungsoption mit Infliximab bei rheumatoider Arthritis: Erstmals subkutane Injektion statt intravenöser Infusion, am 28. Januar 2020 in Frankfurt/Main, frankfurter botschaft, Westhafenplatz 6-8

 

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