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Die Absenkung des pH-Wertes durch die Milchsäure-Formulierung verbessert außerdem die Löslichkeit von Clotrimazol und erhöht so dessen lokale Bioverfügbarkeit.

Gesteigerte fungizide Wirkung von Clotrimazol in Vaginaltabletten mit Milchsäure-Formulierung: In-vitro ist es 5x fungizider als ein Vergleichspräparat ohne Milchsäure

Ergebnisse einer nicht-interventionellen klinischen Studie: Canesten®GYN ist zuverlässig wirksam und gut verträglich. Dementsprechend ist die fungizide Wirksamkeit des Antimykotikums im sauren Milieu erhöht. Milchsäure-Formulierung steigert fungizide Wirkung von ClotrimazolUm diese schon länger experimentell belegte Aussage zu quantifizieren, unternahm Tietz eine in-vitro-Studie:

Zum Einsatz kam die zur quantitativen Wirksamkeitsbestimmung international etablierte Verdünnungstechnik mit Bestimmung von koloniebildenden Einheiten (Colony Forming Units; CFU) auf einem festen Medium. Untersucht wurden die milchsäurehaltigen Vaginaltabletten Canesten®GYN mit 200 mg Clotrimazol und ein kommerzielles Vergleichspräparat, bei dem die Vaginaltabletten ebenfalls 200 mg Clotrimazol enthielten, aber keinen Zusatz von Milchsäure.

Beide Prüfpräparate zeigten erwartungsgemäß gegenüber der Negativkontrolle eine hohe antimykotische Wirksamkeit. Deutlich wurden aber auch die Unterschiede zwischen den beiden Präparaten: Berechnet man den Mittelwert aller Testansätze, so war die Vaginaltablette mit Milchsäure-Formulierung der Formulierung ohne Milchsäurezusatz beim fungiziden Effekt im Verhältnis von 4,8:1 überlegen. „Mit Hilfe der vorliegenden Arbeit konnte der schon zuvor gezeigte Vorteil von Vaginaltabletten mit Zusatz von Milchsäure gegenüber der klassischen Formulierung ohne Milchsäure eindrucksvoll bestätigt werden. Darüber hinaus wurde der Wirkunterschied in-vitro erstmals exakt beziffert“, kommentierte Tietz die Ergebnisse und ergänzte: „Insgesamt bedeutet dies: Im Sauren ist der Pilz am empfindlichsten und das Antimykotikum am wirksamsten. Je saurer das therapeutische Milieu, desto erfolgreicher ist die Behandlung.“

Federica Koller, Apothekerin, München, berichtete, dass die Ergebnisse der in-vitro-Vergleichsstudie sich mit ihren Erfahrungen aus der Apotheke decken: „Von einer Vaginalmykose betroffene Frauen schildern oft, dass sie schon verschiedene Antimykotika zur vaginalen Anwendung ausprobiert haben. Mit Präparaten, die eine besondere Galenik aufweisen (Clotrimazol in einer Milchsäure-Formulierung), haben wir die besten Rückmeldungen.“

Quelle: Experten-Talk und Symposium anlässlich des 63. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., veranstaltet von der Bayer Vital GmbH

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