diabetes-neu
lästige pilze
1000 Tage
bessere haut
museumstipps
besser ein mädchen
besser mit
besser ohne
brustkrebs
corona und diabetes
dkk:strahlentherapie
darmkrebsmonat märz
darmkrebs
Darmkrebsmonat März
darmkrebs
darmkrebsmonat märz
frauen im fokus
fertigspritze
flensburg
gesünder unter 7
hochdruck
?Im Interview?
neue website
reisetipps
sanofi
tatort EUHA Nürnberg
urologen-news
wissen was zählt
wer ist die namo
datenschutz
impressum

Foto: namo/Prof. Dr. med. Dieter Schilling, Mannheim

 

Ludwigshafen, 04.03.20+++Darmkrebsvorsorge schützt vor bösen Überraschungen!

 

Angesichts des Gespenst CORONA ein anderes Thema ansprechen zu wollen, erscheint mutig.

 

Doch warum sind ALLE im Ausland immer schlauer als wir?

 

Dort werden statt CORONA-Ambulanzen zu organisieren, Hausärzte und Rettungskräfte wie Astronauten angezogen und in die Wohnungen der Erkrankten oder vermeintlich Infizierten gesendet, damit das Ansteckungsrisiko für den Rest der Bevölkerung Null bleibt?

 

Inzwischen ist das Einladungsverfahren (KFRG = Krebsfrüherkennungsgesetz) in Kraft getreten: alle Bundesbürger ab 50 Jahren werden von ihren Krankenkassen persönlich zu einer Vorsorgeuntersuchung eingeladen. Durch eine Vorsorge-Koloskopie konnten bisher über 200.000 Darmkrebs-Neuerkrankungen verhindert werden.

 

Wieder macht es uns Holland vor, wie man Darmkrebsvorsorge effizienter macht: man steckt einfach zum Anschreiben der Krankenkassen, das Untersuchungswillige und Risikogruppen sammeln soll, den Stuhl-Test wie z. B. den i-FOBT mit in den Brief hinein! Nur dann reagieren wesentlich mehr Personen auf solche Schreiben und machen den Stuhltest wirklich.

 

Aber in Deutschland geht das wegen der unzähligen verschiedenen Krankenkassen nicht.

 

Woran liegt es noch, dazu Prof. Dr. med. Dieter Schilling, Ärztlicher Direktor des Diakonissen-Krankenhauses Mannheim: „ Es scheint wirklich so zu sein, dass es um die juristische Einschätzung dabei geht. Ich schicke eine Einladung und lege den Test dazu, und dann kommt eben kein Vertrag zwischen einem Arzt und einem ein Diagnostikum vermittelnden zustande. Das wird im Moment auch von den Behörden kritisch diskutiert. Wir hatten zu dem Thema schon einen Workshop veranstaltet und fragen uns auch, warum kann das im Zeitalter der EU nicht einheitlich ablaufen? Da ist also work in progress...“

 

Auftakt-Pressekonferenz zum Darmkrebsmonat März 2020 der Stiftung Lebensblicke, Früherkennung Darmkrebs am 27.02.20 in Ludwigshafen, Ernst-Bloch-Zentrum

to Top of Page