Foto: c/o Bundesministerium für Gesundheit: Jens Spahn, Bundesminister und Mitglied des Deutschen Bundestages

"Das von Ihnen gewählte Motto zum Darmkrebsmonat März 2019 steht für den Erfolg der Vorsorge. Seit Einführung der Früherkennungs-Darmspiegelung erkranken hierzulande deutlich weniger Menschen an Darmkrebs.

Das Motto beschreibt aber auch die große Herausforderung: Die Rettung geht immer noch an zu Vielen vorbei. Rund 26.000 Betroffene sterben pro Jahr an den Folgen von Darmkrebs. Großes Leid könnte durch die Entfernung von Krebsvorstufen verhindert werden.

Deshalb ist es wichtig, dass jetzt endlich ein großes Ziel aus dem Nationalen Krebsplan konkret erreicht ist: Mit dem neuen Darmkrebs-Screening werden ab Mitte des Jahres alle versicherten Frauen und Männer ab 50 Jahren regelmäßig von Ihren Krankenkassen zur Darmkrebsvorsorge eingeladen, darüber ausführlich informiert und zu einer eigenen Entscheidung über eine Teilnahme ermutigt.

Ich bin der Stiftung Lebensblicke sehr dankbar, dass sie sich sich mit ihrer Erfahrung und Fachkompetenz für diesen spürbaren Schritt, hin zu mehr organisierter Vorsorge, stark gemacht hat.

Jetzt geht es darum, dass sich die angesprochenen Menschen mit der Einladung zum Darmkrebs-Screening auseinandersetzen. Und es geht auch darum, dass sie von gut eingebundenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzten bei ihrer Entscheidung über eine Teilnahme begleitet und beraten werden.

All jenen, die vor Ort in der Stiftung Lebensblicke und der Gastro-Liga, aber auch als Beschäftigte im Gesundheitswesen dazu beitragen, dass unser gutes Gesundheitswesen mit diesem neuen Vorsorgeansatz noch ein Stück besser werden kann, wünsche ich bei der Umsetzung des Screenings und bei allen Aktivitäten rund um den Darmkrebsmonat März viel Erfolg!"

Quelle: Grußwort des Bundesministerium für Gesundheit an die Stiftung Lebensblicke, weitere Informationen www.lebensblicke.de.