diabetes NEW
hochdruck
Tatort EUHA Nürnberg
Fertigspritze
besser ein mädchen
besser mit
besser ohne
urologen-news
wissen was zählt
wissen was zählt
das bin ich
agb journalismus
datenschutz
impressum

8.000 Teilnehmer aus 80 Ländern

Der Kongress zeigt die international herausragende Bedeutung und Vorbildfunktion des deutschen Hörakustikerhandwerks. Hörakustiker aus aller Welt kommen seit vielen Jahren auf den Kongress und die begleitende Ausstellung, weil hier alle Neuheiten präsentiert und vorgestellt werden, die später den Kunden weiterhelfen. Hier wurde das erste Hörgerät mit Sturzsensor präsentiert, auch die Akkutechnologie feierte auf dem Kongress ihre Premiere. In diesem Jahr, so Dr. Stefan Zimmer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Hörgeräte-Industrie e. V. (BVHI), sei die Industrieausstellung größer denn je. Auf einer Bruttoausstellungsfläche von etwa 15.000 qm stellen knapp 150 Aussteller neueste Hörgerätetechnik sowie Aktuelles aus den Bereichen Diagnostik und Zubehör vor. Insgesamt, so Beate Gromke, Präsidentin der Europäischen Union der Hörakustiker e.V., freue man sich auf mehr als 8.000 Teilnehmer aus rund 80 Ländern, die gemeinsam in die Zukunft blicken.  

Hörakustiker nutzen künstliche Intelligenz

Die wird auch mit Hilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet. In schwierigen Hörsituationen wie im Café oder Restaurant, beim Sport oder im Straßenverkehr, können smarte Hörgeräte mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) aus dem Verhalten ihres Nutzers Erfahrungen sammeln, wiederkehrende Muster erkennen und daraus Regeln für künftige Hörsituationen ableiten. „Das Hörsystem lernt zum Beispiel, dass seine Trägerin beim Radfahren gerne eine Windgeräuschunterdrückung nutzt“, erklärt EUHA-Präsidentin Beate Gromke. „Es erkennt außerdem die für das Radeln typische Geräuschkulisse.“ Fortan aktiviert es in diesen Situationen automatisch die Windgeräuschunterdrückung, ohne dass die Trägerin selbst etwas einstellen muss. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Hörakustiker die Hörsysteme vorab optimal und bedarfsgerecht programmiert hat und an den Hörverlust des Kunden sowie dessen spezifische Präferenzen angepasst. „Diese Feinjustierung ist Grundlage dafür, dass die Algorithmen in den Hörsystemen Hörvorlieben erkennen und bevorzugte Einstellungen abrufen können“, betont Gromke. 

 

Zurück
to Top of Page