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Foto: namo

Mannheim, 24.04.18 +++Von A wie Antikörper bis Z wie Zucker. Die europäische Kommission hat den SGLT-2-Hemmer Ertugliflozin als Monopräparat, als Fixkombination mit Metformin und als Fixkombination mit dem DPP-4-Hemmer Sitagliptin zur Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Die Fixkombination aus Ertugliflozin und Sitagliptin ist die einzige Fixkombination eines SGLT-2-Inhibitors mit dem DPP-4-Hemmer Sitagliptin, ist bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit Typ-2-Diabetes mellitus zusätzlich zu Diät und Bewegung zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle indiziert. Und zwar sowohl bei Patienten, deren Blutzucker unter Metformin und/oder einem Sulfonylharnstoff und Sitagliptin oder Ertugliflozin nicht ausreichend gesenkt werden kann, als auch bei Patienten, die bereits mit der Kombination aus Ertugliflozin und Sitagliptin in Form von einzelnen Tabletten behandelt werden.+++

Basis für die Zulassung waren die Ergebnisse des umfangreichen klinischen Entwicklungsprogramms VERTIS. Das Sicherheitsprofil von Ertugliflozin war mit dem anderer SGLT-2-Hemmer vergleichbar.

Ertugliflozin wurde von MSD und Pfizer in einer weltweiten Kooperation entwickelt. In Europa wird MSD die alleinige Vermarktung übernehmen.

A wie Antikörper

Der humane monoklonale Antikörper Bezlotoxumab ist seit April in Deutschland auf dem Markt. Bezlotoxumab ist als erster Wirkstoff zur Prävention der Rekurrenz einer Clostridium difficile-Infektion (CDI) bei erwachsenen Patienten mit einem hohen Rekurrenzrisiko für eine CDI zugelassen. Bezlotoxumab wird während der antibakteriellen Therapie gegen eine CDI als intravenöse Einmalinfusion gegeben.

Als Antitoxin kann Bezlotoxumab das C. difficile-Toxin B neutralisieren, das eine Entzündung verursacht und die Darmwand schädigt, wodurch die Symptome einer C.difficile-assoziierten Enteritis, wie abdominelle Schmerzen und wässrige Durchfälle, hervorgerufen werden. Bezlotoxumab verhindert die Rekurrenz einer CDI mittels passiver Immunität gegen Toxine, die nach Auskeimen persistierender oder neu erworbener C. difficile-Sporen gebildet werden. Basis für die Zulassung waren die beiden multizentrischen Phase-3-Studien MODIFY, in denen die Wirksamkeit von Bezlotoxumab bei 1.554 Patienten untersucht wurde.

Quelle: Pressekonferenz mit persönlicher Einladung von der MSD SHARP & DOHME GmbH anlässlich des 124. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) e. V.

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