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Typ-2-Diabetes: Vorteil mit Toujeo® in der Einstellphase: Geringeres Hypoglykämierisiko unter Insulin glargin 300 E/ml vs. Insulin glargin 100 E/ml


Frankfurt/Main, 05.05.2021+++„Auch in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie ist eine gute Blutzuckereinstellung für Menschen mit Diabetes wichtig“, betonte Dr. Stephan Kress, Landau. Gemeinsam mit Dr. med. Thorsten Siegmund, München, rief er vor diesem Hintergrund dazu auf, Patienten mit Typ-2-Diabetes rechtzeitig auf Insulin einzustellen und dabei auf eine konsequente Titration in Richtung des individuellen Zielwertes zu achten.

Erfolgt die Neueinstellung auf das langwirksame Basalanaloginsulin Toujeo® (Insulin glargin 300 Einheiten [E] pro Milliliter [ml]), können die Patienten in der Einstellphase von einem geringeren Hypoglykämierisiko im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml profitieren. Ähnliches zeigte sich im Vergleich zu Insulin degludec**, – jeweils bei vergleichbarer Senkung des HbA1c-Wertes.+++


Typ-2-Diabetes: Den Teufelskreis mit effektiver Insulintherapie durchbrechen
„Eine schlechte Blutzuckereinstellung erhöht nicht nur das Risiko der Betroffenen in der aktuellen Pandemiesituation, sondern kann einen Teufelskreis in Gang setzen: Die schlechte glykämische Kontrolle geht mit mikro- und makrovaskulären Langzeitkomplikationen, wie z.B. Neuropathie oder chronischer Niereninsuffizienz einher. Diese können die Lebensqualität der Betroffenen dauerhaft beeinträchtigen. Eine schlechte Lebensqualität kann wiederum ein Treiber für eine schlechtere Blutzuckerkontrolle sein.“, so Siegmund. Er ergänzte außerdem: „Trotzdem wird eine Insulintherapie oft erst sehr spät begonnen: Beispielsweise hatten in einer in Europa und den USA durchgeführten retrospektiven Beobachtungsstudie 42% der über 40.000 insulinnaiven Patienten mit Typ-2-Diabetes vor der Initiierung einer Basalinsulintherapie einen HbA1c von über 9%.“
„Zu Beginn einer Basalinsulintherapie, sollte intensiv titriert werden“, riet Siegmund, denn in der Einstellphase – den ersten 12 Wochen der Basalinsulintherapie – werden etwa 80 Prozent des maximalen Behandlungseffektes erreicht. Das Ansprechen des Patienten in der Einstellphase ist außerdem ein Prädiktor für seine langfristige Blutzuckereinstellung.


Compliance-Barriere Hypoglykämie
Ein wesentliches Kriterium für das Gelingen der Einstellphase ist Siegmund zufolge, das Vermeiden von Hypoglykämien: Schon eine Unterzuckerung in den Wochen 0-12 der Insulintherapie verdoppelt das Risiko für Hypoglykämien im weiteren Verlauf (Wochen 13-24). Darüber hinaus erhöhen Hypoglykämien das Risiko, dass der Patient die Behandlung abbricht. Siegmund unterstrich, dass Hypoglykämien außerdem mit einer signifikant geringeren Behandlungszufriedenheit einhergehen und eine Barriere für eine gute Compliance darstellen.


Insulin glargin 300 E/ml: Weniger Hypoglykämien in der Einstellphase (Woche 0-12)
„Um das Risiko von Hypoglykämien in der Einstellphase zu minimieren, kann die Initiierung der Basalinsulintherapie mit Insulin glargin 300 E/ml von Vorteil sein“, erläuterte Kress und präsentierte Auswertungen aller EDITION-Studien, die mit Typ-2-Diabetes durchgeführt wurden. Sie zeigen, dass das Risiko für eine Hypoglykämie in der Einstellphase unter Insulin glargin 300 E/ml im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml über 24 Stunden sowie nachts geringer ist. Das geringere Hypoglykämierisiko von Insulin glargin 300 E/ml bestätigte sich auch im Vergleich mit Insulin degludec: In der BRIGHT-Studie lag die Hypoglykämie-Inzidenz in der Einstellphase (Woche 0-12) zu jeder Tageszeit unter Insulin glargin 300 E/ml signifikant niedriger als unter Insulin degludec (p = 0,030 für bestätigte Hypoglykämien ≤ 70 mg/dl [≤ 3,9 mmol/l] und p = 0,040 für bestätigte Hypoglykämien ≤ 54 mg/dl [≤ 3,0 mmol/l]).**


Kress erklärte: „Das geringere Hypoglykämierisiko wird aber nicht mit einer schlechteren
Blutzuckereinstellung erkauft: Nach 6 Monaten erreichten mehr Menschen mit Typ-2-Diabetes unter Insulin glargin 300 E/ml ihre individuellen Blutzuckerziele ohne Hypoglykämien als unter einem Standard-Basalanaloginsulin. Dies zeigte die 2020 publizierte ACHIEVE-Control-Studie.“ Mit diesen aktuellen Real-World-Daten, aber auch mit randomisierten kontrollierten Studien wie BRIGHT, die zum Teil nach Markteinführung durchgeführt werden, unterstreicht Sanofi sein anhaltendes Engagement für eine bestmögliche Insulintherapie der Patienten.


100 Jahre Insulintherapie – Meilensteine aus Frankfurt Hoechst
Dieses Engagement reicht nahezu 100 Jahre zurück. Im Jahr 1921 gelang es an der Universität von Toronto, Kanada, Insulin aus Tieren zu extrahieren und erstmals einen jungen Menschen mit
Diabetes erfolgreich zu behandeln. Bereits zwei Jahre später begann die industrielle
Insulinproduktion in Frankfurt-Höchst. Es folgten eine Reihe von Meilensteinen in der Entwicklung
von Insulinpräparaten wie einer verbesserten Reinheit und der Entwicklung von Insulinformulierungen mit unterschiedlichen Wirkprofilen. Dem Unternehmen Sanofi, das aus der Fusion und Integration verschiedener pharmazeutischer Firmen – darunter die Farbwerke Hoechst – entstanden ist, gelang in den 1980er Jahren die erste biotechnologische Herstellung von Humaninsulin. Im Jahr 2000 wurde in Frankfurt-Höchst das Basalanaloginsulin Insulin glargin 100 E/ml (Lantus®) und 15 Jahre später Insulin glargin 300 E/ml (Toujeo®) mit weiteren Vorteilen für Menschen mit Diabetes eingeführt.


*Online-Fachpressekonferenz „Insulintherapie – Bedeutung der Einstellphase bei Typ-2-Diabetes“, 24. Februar 2021; Veranstalter Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

**Mit Toujeo® geringere Rate an bestätigten# Hypoglykämien vs. Insulin degludec 100 E/ml in der Einstellphase (Behandlungswochen 0-12) bei insulinnaiven Typ-2-Diabetespatienten. Vergleichbare Inzidenz und Rate an Hypoglykämien während der Erhaltungsphase (Behandlungswochen 13-24) und der gesamten 24-wöchigen Studiendauer.
#bestätigte Hypoglykämien (≤ 70 mg/dl [≤ 3,9 mmol/l] und < 54 mg/dl [< 3,0 mmol/l]) zu jeder Tageszeit und bestätigte nächtliche (00:00–05:59 Uhr) Hypoglykämien (≤ 70 mg/dl [≤ 3,9 mmol/l]).

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