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Zum FSME-Rekordjahr 2018 erklärte Prof. Dr. Franz Rubel, Veterinärmedizinische Universität Wien: „Bayern und Baden-Württemberg galten innerhalb Deutschlands bislang als die traditionellen Risikogebiete. Davon kann längst nicht mehr die Rede sein. Die Verbreitung der FSME hat sich deutlich verändert.“ Die vorhandenen Risikogebiete weiten sich seit Jahren aus, wie ein Vergleich der Verbreitungskarten des RKI der letzten Jahre zeigt. In diesem Jahr hat das RKI vier neue Risikogebiete im Süden ausgewiesen. Darüber hinaus wurde erstmals in Niedersachsen mit dem Emsland ein isoliertes Risikogebiet identifiziert. Damit sind aktuell 161 Kreise in Deutschland FSME-Risikogebiete. In diesen Landkreisen gilt die Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Diese rät Kindern und Erwachsenen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten und dort in Beruf oder Freizeit zeckenexponiert sind, sich gegen FSME impfen zu lassen.

Von den im vergangenen Jahr gemeldeten 583 FSME-Fällen wurden 31 sogenannte autochthone Fälle aus Bundesländern ohne Risikogebiet gemeldet. „Die autochthonen Infektionen wurden tatsächlich auch vor Ort erworben. Die Patienten hatten sich die infizierte Zecke nicht auf einer Reise in ein Risikogebiet eingefangen“, berichtet Dr. Masyar Monazahian vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Eine Infektion mit FSME-Viren könne demnach im gesamten Gebiet Deutschlands nicht ausgeschlossen werden.

Niedrige Impfquote trotz Impfempfehlung der STIKO

„Das RKI weist ausdrücklich darauf hin, dass im vergangenen Jahr 98% der FSME-Erkrankten gar nicht oder nur unzureichend geimpft waren“, erklärt Dr. Claudius Malerczyk, Senior Medical Advisor, Pfizer Pharma. Die Bevölkerung war offenbar nicht auf den Anstieg des FSME-Risikos vorbereitet. Da es für die Virusinfektion keine kausale Therapie gibt, ist laut RKI die FSME-Impfung die wichtigste Präventionsmaßnahme. In den Risikogebieten ist mit schätzungsweise 30% die FSME-Impfquote niedrig. Laut RKI könnten bessere Impfquoten insbesondere in Risikogebieten dazu beitragen, einen hohen Anteil der FSME-Erkrankungen zu verhindern.Durch eine Schnellimmunisierung mit FSME-IMMUN 0,25 ml Junior sowie FSME-IMMUN Erwachsene kann jetzt noch für die kommende Zeckenhochsaison ein zeitlich begrenzter Impfschutz erzielt werden. Dazu wird die zweite Dosis des Impfstoffs 14 Tage nach der ersten Impfung verabreicht. Eine vollständige Grundimmunisierung kann mit einer dritten Dosis fünf bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung erzielt werden.

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