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 „Mit dem Team Award möchte Otsuka gezielt die übergreifende Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Behandlung psychisch erkrankter Patienten und daraus entstehender zukunftsweisender Versorgungskonzepte fördern“, so Nienke Guhl, Senior Commercial Director, Otsuka Pharmaceutical. „Die beiden Preisträger-Teams haben mit ihren unterschiedlich ausgerichteten, kreativen und multiprofessionellen Modellen eine wunderbare Grundlage ge-schaffen für mehr Behandlungsqualität und Effizienz in der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.“

Suizidprävention ist auf mehreren Ebenen nötig

Die Universitätsklinik Frankfurt konnte in einem kompetitiven Wettbewerb gemeinsam mit dem Gesundheitsamt, der Zeitbild Stiftung sowie den pflichtversorgenden psychiatrischen Kliniken ein Forschungsprojekt einwerben: das „Frankfurter Projekt zur Prävention von Suiziden mittels Evidenz-basierter Maßnahmen (FraPPE)“. Primäres Ziel des Projektes ist die Senkung der absoluten Zahl der Suizide innerhalb der Projektlaufzeit (11/2017 – 12/2020) um ein Drittel (10% pro Jahr).

Als sekundäres Ziel wird die Senkung der absoluten Zahl der Suizidversuche angestrebt. Im Gegensatz zu vielen „Top down“-Ansätzen in der Suizidprävention, haben sich die Akteurinnen und Akteure der Stadt Frankfurt für einen „Bottom Up“-Ansatz entschieden, der regionale Hintergründe, Besonderheiten und Entwicklungen aufgreift und Angehörige verschiedener Berufsgruppen vernetzt. Das nationale Suizidpräventionsprogramm soll dazu befähigen, auf die Suizidproblematik einzugehen und wirkungsvolle, regional angepasste Strukturen für eine bessere universelle Prävention (allgemeine suizidpräventive Maßnahmen), selektive (Erkennung und Behandlung suizidgefährdeter Menschen) und indizierte Prävention (Versorgung von Personen nach einem Suizidversuch) zu schaffen. Jeder, der Hilfe sucht, sollte unkompliziert und schnell qualifizierte Hilfe finden können.

EXTRA-Frage ???: „Thema Suizidprävention: Denken Sie, dass zur Corona-Zeit wie es in manchen Tageszeitungen schon aufgebauscht wird, das Suizid-Risiko erhöht ist? Und dass hier Ihr Projekt auch eingreifen kann?“

Antwort: „Alle Daten, die bislang weltweit gesammelt wurden (mit Ausnahme Puerto Rico, Nepal und im Oktober Japanische Frauen) zeigen, dass die Suizidrate in der Pandemie NICHT gestiegen ist. In manchen Regionen ist sie sogar leicht gesunken. Wir haben hier mittlerweile eine recht gute Datenbasis, das Paper (25 Stichproben, ca. 25.000 Suizide) ist in der Analyse klar. Inwieweit unser Projekt hier geholfen hat, können wir nicht genau sagen, hoffen das aber natürlich!“

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