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Toujeo® bei Typ-1-Diabetes : Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen

 

Mehr Sicherheit im Vergleich zu Lantus®

Frankfurt, 10.11.2021. „Zu den Herausforderungen beim Management des Typ-1-Diabetes gehört neben dem Erreichen einer zufriedenstellenden glykämischen Kontrolle, das Vermeiden akuter Komplikationen, wie Hypoglykämien und diabetischer Ketoazidosen“, erklärte Professor Dr. Thomas Danne, Hannover.* Zu einer Verbesserung der Situation kann das langanhaltend und gleichmäßig wirksame Insulin glargin 300 Einheiten (E)/Milliliter (ml) (Toujeo®) beitragen. 1 „In einer Metaanalyse zeigte sich unter Insulin glargin 300 E/ml im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml bei Menschen mit Typ-1-Diabetes ein signifikant geringeres Risiko für schwere Hypoglykämien.2 In der EDITION JUNIOR Studie war darüber hinaus ein Trend zu einem geringeren Risiko für Hyperglykämien mit Ketose unter Insulin glargin 300 E/ml im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml erkennbar“,3 so Danne.

 

Insulin glargin 300 E/ml bildet im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml nach der subkutanen Injektion ein kompakteres Depot mit einer reduzierten Oberfläche.4,5 Daraus resultiert eine langsamere und länger anhaltende Insulinfreisetzung sowie ein stabiles Wirkprofil über mehr als 24 Stunden.1,4,6 Zudem zeigt Insulin glargin 300 E/ml nur geringe Schwankungen innerhalb eines Tages und zwischen verschiedenen Tagen.6

Geringeres Risiko für Hyperglykämien mit Ketose unter Insulin glargin 300 E/ml

Die aus dem klinischen Entwicklungsprogramm vorliegende Evidenz wird seit der Einführung des Basalinsulins stetig durch Real-World-Studien sowie aktuelle, randomisierte, kontrollierte Untersuchungen erweitert. So verglich die kontrollierte randomisierte Studie EDITION JUNIOR Insulin glargin 300 E/ml mit Insulin glargin 100 E/ml bei 463 insulinbehandelten Kindern und Jugendlichen (6-17 Jahre) mit Typ-1-Diabetes. Die Studie erreichte ihren primären Endpunkt – eine vergleichbare HbA1c-Senkung nach 26 Wochen unter beiden Therapieoptionen. „Beide Insuline hatten ähnliche Sicherheitsprofile, wobei unter Insulin glargin 300 E/ml eine nummerisch niedrigere Inzidenz an Hyperglykämien mit Ketose sowie eine nummerisch niedrigere Inzidenz an schweren Hypoglykämien im Vergleich zu Insulin glargin 100 E/ml beobachtet wurde“, sagte Danne.3

Signifikant weniger schwere Hypoglykämien

Eine aktuelle Metaanalyse schloss alle Zulassungsstudien aus dem EDITION-Programm ein, die Insulin glargin 300 E/ml vs. Insulin glargin 100 E/ml bei Menschen mit Typ-1-Diabetes untersuchten (n=1.255): EDITION 4 (erwachsene Patienten), EDITION JUNIOR (Kinder und Jugendliche) sowie EDITION JP1 (Erwachsene in Japan). Diese Auswertung bestätigte die vergleichbar effektive HbA1c-Senkung unter beiden Basalinsulinen bis Woche 26. Schwere hypoglykämische Ereignisse waren in diesem Zeitraum unter Insulin glargin 300 E/ml signifikant seltener als unter Insulin glargin 100 E/ml (Hazard Ratio 0,65; 95%-Konfidenzintervall: 0,44-0,98, stratifizierter Log-Rank-Test: p=0,038). „Der Vorteil von Insulin glargin 300 E/ml mit Blick auf die Inzidenz schwerer Hypoglykämien zeigte sich dabei insbesondere in den ersten 8 Wochen, dem Titrationszeitraum“, betonte Danne. In der Metanalyse waren unter Insulin glargin 300 E/ml außerdem nummerisch weniger diabetische Ketoazidosen zu verzeichnen als unter Insulin glargin 100 E/ml.2 

 

Auf die Zeit im Zielbereich kommt es an

„Die Zeit, die ein Mensch mit Typ-1-Diabetes im Blutzucker-Zielbereich (Time in Range, TIR) verbringt, gewinnt immer mehr an Bedeutung“, unterstrich Danne und ergänzte: „Moderne Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM) zeigen die Glukoseschwankungen: Höchst-, Tiefst- und Time-in-Range-Werte, die das Leben mit Diabetes charakterisieren“.

 

Die mit einer CGM ermittelte Time-in-Range war der primäre Endpunkt der Real-World-Studie OneCARE, die Menschen mit Typ-1-Diabetes einschloss. Verglichen wurde die Zeit im Zielbereich an 14 aufeinander folgenden Tagen nach der Umstellung auf Insulin glargin 300 E/ml oder Insulin degludec 100 E/ml. „Es ergab sich eine vergleichbare durchschnittliche Time in Range im gesamten Tagesverlauf. Nachts verbrachten die Patienten unter Insulin glargin 300 E/ml mehr Zeit im Glukosezielbereich als Patienten unter Insulin degludec – ohne Zunahme der Zeit unterhalb des Zielbereichs“, so Danne. Darüber hinaus war die durchschnittliche Rate nächtlicher Hyperglykämien > 250 mg/dl (13,9 mmol/l) unter Insulin glargin 300 E/ml niedriger als unter Insulin degludec 100 E/ml.7

 

*Online-Presse-Workshop „Typ-1-Diabetesmanagement – Herausforderungen und Bedürfnisse“, 20. Oktober 2021; Veranstalter Sanofi-Aventis Deutschland GmbH

 

 

 

 
 
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